Moin,
die ständige Nachfrage / Bitte nach der Krücke "Screenscraping" ist mir allmählich schleierhaft. Die Umsetzung & ständige Pflege und Anpassung an veränderte Internetseiten der Banken ist bei dieser "Krücke" doch nicht wirtschaftlich zu verantworten. Dies Thema ist doch wirklich durch.
Gerade als
eine im europäischen Raum tätige Bank hat man sich auch an nationale Vorgaben und etablierte Schnittstellen zu halten. Die in diesem Artikel
https://die-dk.de/zahlungsverkehr/elect ... ing/fints/ genannten 2.000 Institute werden schon wissen, weshalb sie die standardisierte HBCI/FinTS Schnittstelle ihren Kunden anbieten.
Und die angeblich
zeitgemäßere API Schnittstelle ist als alleiniger Zugang zur Nutzung für Homebanking-Software zwar möglich, erfordert aber die Einschaltung eines weiteren Service-Providers und u.a. die Aushändigung der Konto-Zugangsdaten an selbigen. Dies ist in meinen Augen für Privatpersonen weder praktikabel noch sinnvoll.
Ergo bleibt nur der von AZ29D2 bereits genannte Weg: Ihr müßt den Banken auf die Füße treten (so wie z. Bsp. bei der ING erfolgt mit zumindest dem teilweisen Erhalt der Schnittstelle), damit sie die standardisierte HBCI/FinTS Schnittstelle auch weiterhin anbieten. Andernfalls bleibt es halt dabei: mit den Füßen abzustimmen und die Bank zu wechseln.