Fazit einer mehr als zehnjährigen Nutzung

Angefangen hat es bei mir mit ALF 3, eine kostenlose Version. Alles was vorher war, abgesehen von Geno Lite, konnte man getrost vergessen: Entweder zu umständlich, zu überfrachtet mit unnützem Zeugs, zu schlecht dokumentiert bzw. miserabler Kundendienst. In der Hauptsache hatte und habe ich Konten von Volks- und Commerzbank per HBCI und Schlüsseldiskette zu bedienen. Das funktionierte reibungslos. Logischerweise folgte gar bald die Kaufversion um mehrere Konten einbinden zu können und kurz danach gab es das Upgrade auf ALF 4 – wenn ich nicht irre, war das sogar gratis! Jetzt gab es ein Problem: ALF wollte den Schlüssel der Commerzbank nicht akzeptieren, so daß hier der Support ran mußte. Tags darauf bekam ich eine editierte Datei zurück und alles war perfekt wie nie zuvor. Als es dann, mit dem kostenpflichtigen Update auf die USB-Version auch noch den Gipfel der möglichen Sicherheiten und stetigen Verfügbarkeit auch an fremden Rechnern erreicht hatte glaubte ich, daß man daran nun nichts mehr verbessern könne. Ein Irrtum, denn Stillstand bedeutet Untergang! Bei ALF 5 mußte ich erneut den Support bemühen, weil die Comdirekt wieder irgendwelchen Schwachsinn verzapft hatte. Auch hier gab es schnelle, unbürokratische und kostenlose Hilfe durch kompetente Mitarbeiter! Nachdem die Handyaufladung nicht mehr funktionierte, blieb nur der Umstieg auf ALF 6 und bis zum Zirkus mit der ING DiBa gab es bei den mit ALF betreuten 15 Konten nie ein Problem. ALF 7 lag bei mir schon eine lange Zeit „im Schubkasten“; ich hatte es nach dem Kauf installiert und da es mir nicht gefiel wieder deinstalliert und weiter mit ALF 6 gearbeitet. Nun ja, bis eben Ende letzter Woche tatsächlich nur noch der Umstieg blieb. Und wieder mußte der Support bemüht werden weil es mit dem Update der Beta nicht getan war. Comdirekt und DiBa bockten und ich konnte keine Protokolldatei auf normalem Wege senden. Nach einem Up des MS NetFrameWork war das Problem behoben – alleine wäre ich nie darauf gekommen! Und nun?
Daß mir die V7 nicht gefällt, ist rein subjektiv, daß sie deutlich zäher arbeitet als V6 oder gar die V5 ist eine objektive Tatsache, der man aber ggfs. mit neuerer Hardware ein wenig Beine machen könnte. Ich werde mich daran gewöhnen und hoffe auf einen künftigen „Raketenmotor“, wohl wissend, daß die Arbeit der Progger durch das stochastische Gebaren der diversen Banken nicht einfacher wird. Irgendwann wird die Ära der Sicherheitsdateien auf Diskette enden denn die Banken wollen ja abzocken. Sicherer wird dabei überhaupt nichts, im Gegenteil. Doch das ist egal da die einkalkulierten Verluste ganz gewiß weit geringer sind als die von den Kunden abgezockten Zechinen. Doch dieses Problem hat nicht ALF in der Hand; dann bräuchte man keinen Gedanken daran verschwenden. Was man auch hernimmt, einen besseren Support als ich ihn hier erleben durfte wird man in D nur sehr schwer finden können – dazu kommt eben auch, daß es ein sensibles Produkt ist, welches weitgehend ausgereift vermarktet wird. Ich finde in der Tat keinen einzigen wirklichen Grund „zum meckern“ und das ist wirklich sehr bemerkenswert!
Danke an das gesamte Team von ALF, jeder hat seinen Teil zum guten Gelingen beigetragen!
Ich konnte nur das Prädikat „Spitze“ auswählen – alles andere wäre aus meiner Sicht diskriminierend denn ich habe schon grauenhaften Service für miserable Produkte in diesem Lande erleben müssen!
mazi